5. Kernel-Related Notes
5.1. All Architectures Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
relayfshatte bislang eine Größenbeschränkung des Puffers auf 64MB. In dieser Aktualisierung wurde die Beschränkung des Speichers, welcher dem relayfs für "on-memory" Puffer zugewiesen wird, auf 4095 MB erhöht. Dies erlaubt es SystemTap und anderen Tracing Tools, dierelayfsverwenden, mehr Ereignisse zu verfolgen.- Der Treiber für
Dell Remote Access Controller 4(DRAC4) war nicht vorhanden. Infolgedessen wurden jegliche virtuellen Geräte des DRAC4 nicht vom Kernel erkannt. In dieser Aktualisierung wurde nun das pata_sil680 Kernel-Modul hinzugefügt, welches die entsprechende Unterstützung bietet und damit das Problem behebt. - Die Nachrichtenpuffer für die Relay-Schnittstelle wurden nur für bereits aktive CPUs zugewiesen, wenn
relay_open()aufgerufen wurde. Wenn eine inaktive CPU erst aktiviert wurde, nachdemrelay_open()bereits aufgerufen wurde, trat infolgedessen ein Kernel Panic auf. In dieser Aktualisierung wird ein neuer Nachrichtenpuffer dynamisch zugewiesen, falls neue CPUs hinzugefügt werden. - Der Treiber für 8250 basierte serielle Ports wurde aktualisiert, um nun DSR/DTR Hardware Flusskontrolle zu unterstützen.
- Unterstützung für Dell Wireless Wide Area Network (WWAN)-Karten wurde zum Kernel hinzugefügt. Folgende Geräte werden jetzt unterstützt:
- Dell Wireless 5700 Mobile Broadband CDMA/EVDO Mini-Card
- Dell Wireless 5500 Mobile Broadband HSDPA Mini-Card
- Dell Wireless 5505 Mobile Broadband HSDPA Mini-Card
- Dell Wireless 5700 Mobile Broadband CDMA/EVDO ExpressCard
- Dell Wireless 5510 Mobile Broadband HSDPA ExpressCard
- Dell Wireless 5700 Mobile Broadband CDMA/EVDO Mini-Card
- Dell Wireless 5700 Mobile Broadband CDMA/EVDO Mini-Card
- Dell Wireless 5720
- Dell Wireless HSDPA 5520
- Dell Wireless HSDPA 5520
- Dell Wireless 5520 Voda I Mobile Broadband (3G HSDPA) Mini-Card
- das
thinkpad_acpiKernel-Modul wurde aktualisiert, um erweiterte Unterstützung zu bieten für neuere Thinkpad Modelle. - Der Soft Lockup Detektor kann dahingehend konfiguriert werden, dass ein Kernel Panic ausgelöst wird statt einer Warnmeldung. Dies ermöglicht es dem Benutzer, im Falle eines Soft Lockups einen Crash Speicherauszug zu erstellen und zwecks Fehlersuche zu analysieren.Um den Soft Lockup Detektor für die Auslösung eines Kernel Panics zu konfigurieren, setzen Sie den Kernel Parameter
soft_lockupauf1. Dieser Parameter ist standardmäßig eingestellt auf0. oprofileerkannte Prozessoren nicht korrekt, welche auf der Next-Generation Intel Microarchitektur (Nehalem) basieren. Infolgedessen konnte der Systemmonitor nicht verwendet werden, und der Prozessor griff zurück auf den Timer Interrupt. Der Kernel wurde nun aktualisiert, um dieses Problem zu beheben.- Dem Kernel wurde Unterstützung hinzugefügt für den CPU Power State, C3, auf den Next-Generation Intel Microarchitekturen (Nehalem). Die Möglichkeit, in den C3-Modus einzutreten (auch bekannt als Schlafmodus), verbessert die Energieeffizienz des CPUs im Leerlauf.
- Previously, the
MAX_ARG_PAGESlimit that is set in the kernel was too low, and may have resulted in the following error:In this update, this limit has been increased to 25 percent of the stack size, which resolves this issue.execve: Argument list too long
execve: Argument list too longCopy to Clipboard Copied! Toggle word wrap Toggle overflow autofs4Aktualisierungen wurden zurück portiert auf Red Hat Enterprise Linux 5.3 von der Linux Kernel Version 2.6.27.- Mit Red Hat Enterprise Linux 5.3 besteht nun die Möglichkeit, Speicherauszugdateien an ein abgezweigtes Exemplar einer User Space-Applikation umzuleiten. Dies wird aktiviert, indem
|path/to/applicationin/proc/sys/kernel/core_patternplatziert wird. Bei einem Speicherauszug wird eine Kopie der angegebenen Anwendung ausgeführt, und der Speicherauszug wird umgeleitet nach "stdin". Dies ermöglicht das Umleiten an ein verzweigtes Exemplar. - Die Datei
/proc/cpuinfozeigt nun die ID des Advanced Programmable Interrupt Controllers (APIC) an, der von jedem einzelnen CPU verwendet wird. - Das Machine Check Exception (MCE) Kernel Subsystem wurde verbessert, um die für neuere Systeme notwendigen, größeren Speicher-Konfigurationen zu unterstützen.
- Der Mount-Befehl unterstützt nun die Kerberos Authentifizierung beim Anhängen eines Dateisystems via Samba. Der
sec=krb5odersec=krb5iSchalter erlaubt es dem Kernel, eine User Space Anwendung aufzurufen (cifs.upcall), welche ein "SPNEGO" (Simple and Protected GSSAPI Negotiation Mechanism) Sicherheits-"Blob" (Binary Large OBject) ausgibt. Der Kernel kann das BLOB zur Authentifikation beim Server verwenden, und das entsprechende Dateisystem einhängen. - Falls Sie den Kernel Parameter
kernel.unknown_nmi_panicauf einem System konfiguriert haben, welches die IOAPIC NMI Watchdog Methode verwendet, könnte ein Kernel Panic auftreten. Das rührt daher, dass der NMI Watchdog die Ursache des nicht-maskierbaren Hardwareinterrupts (NMI) nicht sicher deaktivieren konnte.In dieser Version wurde der NMI Watchdog Code dahingehend überarbeitet, so dass es Benutzern nun möglich ist, die Ursache des NMIs sicher zu deaktivieren. Daher können Sie nun bedenkenlos den Kernel Parameterkernel.unknown_nmi_panickonfigurieren auf Systemen, welche die IOAPIC NMI Watchdog Methode verwenden.
5.2. x86 Architectures Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Der
powernowk8-Treiber führte keine ausreichende Prüfung der Anzahl der aktiven CPUs durch. Infolgedessen wurde ggf. eine Kernel-Fehlermeldung "oops" beim Start des Treibers ausgegeben. In dieser Aktualisierung stellt derpowernowk8-Treiber sicher, dass die Anzahl der unterstützten CPUs (supported_cpus) der Anzahl der aktiven CPUs (num_online_cpus) entspricht. Dieser Fehler ist damit behoben.
5.3. PowerPC Architectures Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
CPUFreq, das Kernel Subsystem, welches CPU-Frequenz und -Spannung skaliert, wurde aktualisiert mit verbesserter Unterstützung von Zell Prozessoren. Diese Aktualisierung implementiert einen CPUFreq-Governor, der eine Synergistic Processing Unit (SPU) beherrscht, und damit die Energieverwaltung der Zell Prozessoren verbessert.- Error Detection and Correction (EDAC) wird nun unterstützt auf der Cell Broadband Engine Architektur in Red Hat Enterprise Linux 5.3. Um EDAC zu aktivieren, verwenden Sie folgenden Befehl:
modprobe cell_edacUm zu kontrollieren, ob dieses Modul Ihrem laufenden Kernel hinzugefügt wurde, überprüfen Sie check /var/log/dmesg auf eine Ausgabe wie die Folgende:EDAC MC: Ver: 2.0.1 Oct 4 2008 EDAC MC0: Giving out device to cell_edac MIC: DEV cbe-mic EDAC MC1: Giving out device to cell_edac MIC: DEV cbe-mic
EDAC MC: Ver: 2.0.1 Oct 4 2008 EDAC MC0: Giving out device to cell_edac MIC: DEV cbe-mic EDAC MC1: Giving out device to cell_edac MIC: DEV cbe-micCopy to Clipboard Copied! Toggle word wrap Toggle overflow Falls korrigierbare Speicherfehler gefunden werden, wird die folgende Mitteilung auf der Konsole ausgegeben:EDAC MC0: CE page 0xeff, offset 0x5700, grain 0, syndrome 0x51, row 0, channel 0, label "":
EDAC MC0: CE page 0xeff, offset 0x5700, grain 0, syndrome 0x51, row 0, channel 0, label "":Copy to Clipboard Copied! Toggle word wrap Toggle overflow - Das Debugging mit Hardware Watchpoints unter Verwendung einer Variablen, welche gemeinsam benutzt wurde von mehreren Threads, führte beim GNU Debugger (
GDB) dazu, dass unregelmäßig Trigger-Ereignisse ausgelassen wurden. Der Kernel wurde aktualisiert, so dassGDBnun lückenlos die Watchpoint-Trigger empfängt, wodurch die Zuverlässigkeit des Debuggings verbessert wurde.
5.4. x86_64 Architectures Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- kprobe-booster wird nun auf ia64 und x86_64 Architekturen unterstützt, was dem Benutzer erlaubt, Kernel Ereignisse sehr viel schneller zu überprüfen. Dieses Feature verringert außerdem den durch Überprüfungstools (d.h. SystemTap und Kprobes) verursachten Overhead auf Servern, die auf 64-bit Architekturen laufen.
- Unterstützung für die Objekte
_PTC(Processor Throttling Control),_TSS(Throttling Supported States) und_TPC(Throttling Present Capabilities) wurde dem Kernel hinzugefügt. Diese Unterstützung, die Teil ist der Advance Configuration and Power Interface specification (ACPI), bietet verbesserte Handhabung des Prozessor Throttlings.
5.5. s390x Architectures Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- In zipl.conf, parameters enclosed with double quotes inside of single quotes (ie
parameters='vmhalt="LOGOFF"') were being parsed incorrectly. Consequently, installing the kernel-kdump package may have failed, resulting in the error:To resolve this issue, parameters should be enclosed with single quotes inside of double quotes (iegrubby fatal error: unable to find a suitable template
grubby fatal error: unable to find a suitable templateCopy to Clipboard Copied! Toggle word wrap Toggle overflow parameters="vmhalt='LOGOFF'")Anmerkung
Die Syntax-Struktur von einfachen Anführungszeichen innerhalb von doppelten Anführungszeichen ist Standard in Red Hat Enterprise Linux 5.
5.6. ia64 Architecture Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Der Dual-Core Intel Itanium 2 Prozessor schrieb die Machine Check Architecture (MCA) Einträge anders als vorhergehende Intel Itanium Prozessoren. Die Ziel-Identifier zur Überprüfung des Zwischenspeichers und des Bus können nun unter Umständen anders sein. Der Kernel wurde aktualisiert, um den richtigen Ziel-Identifier zu finden.
- kprobe-booster wird nun auf ia64 und x86_64 Architekturen unterstützt, was dem Benutzer erlaubt, Kernel Ereignisse sehr viel schneller zu überprüfen. Dieses Feature verringert außerdem den durch Überprüfungstools (d.h. SystemTap und Kprobes) verursachten Overhead auf Servern, die auf 64-bit Architekturen laufen.
- In dieser Aktualisierung wurde Unterstützung von
pselect()undppoll()Systemaufrufen dem Kernel hinzugefügt.