Kapitel 10. Suche und Bereinigung von Fehlern


Dieses Kapitel enthält Tipps zur Suche und Bereinigung der am häufigsten auftretenden Fehler in Zusammenhang mit Red Hat Network Satellite. Sollten Sie zusätzliche Hilfe benötigen, dann kontaktieren Sie bitte den Red Hat Network Support unter https://access.redhat.com/support/. Melden Sie sich mit Ihrem Satellite-berechtigten Account an, um die vollständige Liste der Optionen zu erhalten.
Um mit der Problembehandlung allgemeiner Probleme zu beginnen, sehen Sie sich die Protokolldateien der Komponenten an, die das Fehlverhalten aufweisen. Nützlich ist dazu das Ausführen von tail -f für alle Protokolldateien, um danach yum list ablaufen zu lassen. Sie sollten anschließend alle neuen Protokolldateieinträge nach Anhaltspunkten untersuchen.
Ein häufiges Problem ist mangelnder Speicherplatz. Ein nahezu sicheres Zeichen dafür ist das Auftreten von abgebrochenen Aufzeichnungen in den Protokolldateien. Wenn das Protokollieren während des Schreibvorganges abgebrochen wurde, wie beispielsweise mitten im Wort, dann haben Sie höchstwahrscheinlich keinen freien Speicherplatz mehr. Zur Bestätigung dieser Annahme führen Sie einfach folgenden Befehl aus und überprüfen die Prozentsätze in der Use%-Spalte:
# df -h
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Zusätzlich zu Protokolldateien können Sie wertvolle Informationen auch durch die Abfrage des Status Ihres Red Hat Network Satellites und dessen unterschiedlichen Komponenten erhalten. Dies erreichen Sie mithilfe des folgenden Befehls:
# /usr/sbin/rhn-satellite status
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Sie können dazu auch den Status von Komponenten wie beispielsweise dem Apache Web Server und der Red Hat Network Task Engine individuell abfragen. Für den Apache Web Server Status führen Sie beispielsweise folgenden Befehl aus:
# service httpd status
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10.1. Installieren und Aktualisieren
F: SELinux gibt laufend Meldungen aus, wenn ich versuche zu installieren. Warum?
F: Ich habe /var/satellite in einen NFS-Mount geändert, doch SELinux verhindert, dass er korrekt funktioniert. Was muss ich tun?
F: Mein Satellite funktioniert nicht. Was könnte der Grund sein?
10.2. Dienste
F: Warum läuft der Apache Web Server nicht?
F: Wie finde ich den Status der Red Hat Network Task Engine heraus?
F: Wie finde ich den Status der eingebetteten Datenbank des Satellites heraus?
F: Was muss ich tun, wenn yum, up2date oder die Push-Funktion des Red Hat Network Satellites nicht mehr funktioniert?
10.3. Verbindungsfähigkeit
F: Ich kann mich nicht verbinden! Wie kann ich feststellen, wo das Problem liegt?
F: Was kann ich tun, wenn das Importieren oder Synchronisieren eines Channels fehlschlägt und ich ihn nicht wiederherstellen kann?
F: Ich erhalte "SSL_CONNECT"-Fehler. Was muss ich tun?
10.4. Protokollierung und Berichterstattung
F: Welche Protokolldateien sind relevant?
F: Wie verwende ich den spacewalk-report-Befehl?
F: Wie kann ich feststellen, welche Version des Datenbankschemas ich habe?
F: Wie kann ich feststellen, welche Zeichensatztypen ich habe?
F: Warum bekommt der Administrator keine E-Mails?
F: Wie ändere ich den Absender der Traceback-E-Mails?
10.5. Fehler
F: Ich erhalte während der Installation des Red Hat Network Satellites den Fehler "Error validating satellite certificate" (Fehler beim Validieren des Satellite-Zertifikats). Wie behebe ich dies?
F: Ich erhalte den Fehler "ERROR: server.mount_point not set in the configuration file" (FEHLER: server.mount_point nicht in der Konfigurationsdatei eingestellt), wenn ich den Red Hat Network Satellite zu aktivieren oder zu synchronisieren versuche. Wie kann ich dies Problem beheben?
F: Warum gibt cobbler check einen Fehler aus, der besagt, dass er eine andere Version von yum-utils benötigt?
F: Ich erhalte den Fehler "unsupported version" (nicht unterstützte Version), wenn ich versuche, das Red Hat Network Satellite Zertifikat zu aktivieren. Wie behebe ich das Problem?
F: Ich erhalte den Fehler "Internal Server Error" (Interner Server-Fehler), der sich über ASCII beschwert, wenn ich das Kickstart-Profil zu bearbeiten versuche. Wo liegt das Problem?
F: Ich erhalte den Fehler "Host Not Found" (Host nicht gefunden) oder "Could Not Determine FQDN" (FQDN konnte nicht ermittelt werden). Was sollte ich deshalb unternehmen?
F: Ich erhalte den Fehler "This server is not an entitled Satellite" (Dieser Server ist kein berechtigter Satellite), wenn ich mit dem Red Hat Network Satellite Server zu synchronisieren zu versuche. Wie behebe ich dies Problem?

10.1. Installieren und Aktualisieren

F:
SELinux gibt laufend Meldungen aus, wenn ich versuche zu installieren. Warum?
A:
Falls während der Installation von Red Hat Network Satellite Probleme auftreten mit SELinux-Meldungen (wie z.B. AVC Denial Meldungen), stellen Sie sicher, dass Sie die audit.log-Dateien vorliegen haben, damit der Red Hat Support Ihnen behilflich sein kann. Sie finden diese Datei unter /var/log/audit/audit.log und können sie an Ihr Support-Ticket anhängen, so dass die Techniker Ihnen weiterhelfen können.
F:
Ich habe /var/satellite in einen NFS-Mount geändert, doch SELinux verhindert, dass er korrekt funktioniert. Was muss ich tun?
A:
Sie müssen SELinux über den NFS-Mount informieren, damit dieser Datenverkehr erlaubt wird. Tun Sie dies mit dem folgenden Befehl:
# /usr/sbin/setsebool -P spacewalk_nfs_mountpoint on
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Falls Sie Red Hat Enterprise Linux 6 verwenden, müssen Sie zudem den folgenden Befehl ausführen:
# /usr/sbin/setsebool -P cobbler_use_nfs on
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F:
Mein Satellite funktioniert nicht. Was könnte der Grund sein?
A:
Subskribieren Sie für Ihren Red Hat Network Satellite keinen der folgenden Sub-Channels, die auf den zentralen Red Hat Network Servern zur Verfügung stehen:
  • Red Hat Developer Suite
  • Red Hat Application Server
  • Red Hat Extras
  • JBoss-Produkt-Channels
Wenn Sie einen dieser Channels subskribieren und anschließend Ihren Satellite aktualisieren, werden möglicherweise neuere, inkompatible Versionen von entscheidenden Softwarekomponenten installiert, was zu einem Ausfall des Satellites führen kann.

10.2. Dienste

F:
Warum läuft der Apache Web Server nicht?
A:
Wenn der Apache Web Server nicht läuft, könnten Einträge in Ihrer /etc/hosts-Datei fehlerhaft sein.
F:
Wie finde ich den Status der Red Hat Network Task Engine heraus?
A:
Um den Status der Red Hat Network Task Engine abzufragen, führen Sie diesen Befehl aus:
# service taskomatic status
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F:
Wie finde ich den Status der eingebetteten Datenbank des Satellites heraus?
A:
Um den Status der eingebetteten Datenbank des Satellites abzufragen, führen Sie folgenden Befehl aus:
# service oracle status
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F:
Was muss ich tun, wenn yum, up2date oder die Push-Funktion des Red Hat Network Satellites nicht mehr funktioniert?
A:
Falls yum, up2date oder die push-Funktion des Red Hat Network Satellites plötzlich nicht mehr funktioniert, kann es sein, dass alte Protokolldateien daran schuld sind. Halten Sie den jabberd-Daemon an, bevor Sie diese Dateien entfernen. Führen Sie dazu folgende Befehle als Root aus:
# service jabberd stop
# rm -f /var/lib/jabberd/db/_db*
# service jabberd start
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10.3. Verbindungsfähigkeit

F:
Ich kann mich nicht verbinden! Wie kann ich feststellen, wo das Problem liegt?
A:
Folgende Maßnahmen können dazu verwendet werden, allgemeine Verbindungsfehler zu finden und zu beheben:
  • Versuchen Sie, in einer Befehlszeile eine Verbindung mit der Datenbank des Red Hat Network Satellites herzustellen, indem Sie den korrekten Verbindungsstring wie in /etc/rhn/rhn.conf verwenden:
    # sqlplus username/password@sid
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  • Stellen Sie sicher, dass der Red Hat Network Satellite das Network Time Protocol (NTP) verwendet und auf die richtige Zeitzone eingestellt ist. Dies gilt auch für alle Client-Systeme und für den separaten Datenbankrechner bei Red Hat Network Satellites mit eigenständiger Datenbank.
  • Bestätigen Sie die Installation des korrekten Pakets:
    rhn-org-httpd-ssl-key-pair-MACHINE_NAME-VER-REL.noarch.rpm 
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    auf dem Red Hat Network Satellite und dass die zugehörigen rhn-org-trusted-ssl-cert-*.noarch.rpm-Pakete oder das öffentliche SSL-(Client)-Zertifikat der CA auf allen Client-Systemen installiert ist.
  • Prüfen Sie nach, ob die Client-Systeme zur Verwendung des richtigen Zertifikats konfiguriert sind.
  • Wenn Sie zudem einen oder mehrere Red Hat Network Proxy-Server verwenden, überprüfen Sie jedes der SSL-Zertifikate des/der Proxy(s). Der Proxy sollte beides, sein eigenes Server SSL-Schlüsselpaar sowie das öffentliche SSL-(Client)-Zertifikat der CA, installiert haben. Werfen Sie einen Blick auf das Kapitel "SSL-Zertifikate" im Red Hat Network Client-Konfigurationshandbuch für genauere Instruktionen.
  • Vergewissern Sie sich, dass Client-Systeme keine eigenen Firewalls verwenden und dadurch erforderliche Ports blockieren, wie in Abschnitt 2.4, »Zusätzliche Anforderungen« aufgezeigt.
F:
Was kann ich tun, wenn das Importieren oder Synchronisieren eines Channels fehlschlägt und ich ihn nicht wiederherstellen kann?
A:
Wenn das Importieren/Synchronisieren eines Channels fehlschlägt und Sie ihn auf keine Art wiederherstellen können, führen Sie folgenden Befehl aus, um den Cache zu leeren:
# rm -rf temporary-directory
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Anmerkung

Abschnitt 6.2.1, »Vorbereitung für den Import von lokalen Datenträgern« spezifiziert /var/rhn-sat-import/ als temporäres Verzeichnis.
Starten Sie danach den Import oder die Synchronisation neu.
F:
Ich erhalte "SSL_CONNECT"-Fehler. Was muss ich tun?
A:
Ein häufiges Verbindungsproblem, angezeigt durch den SSL_CONNECT-Fehler, resultiert daraus, dass ein Satellite auf einem Rechner installiert wurde, dessen Systemzeit nicht richtig eingestellt wurde. Während des Satellite-Installationsprozesses werden somit SSL-Zertifikate mit fehlerhaften Zeitangaben erstellt. Wenn die Zeit des Satellites dann korrigiert wird, kann es sein, dass das Startdatum und die festgelegte Zeit des Zertifikats in der Zukunft liegen und es daher ungültig erscheinen lassen.
Um den Fehler zu beheben, überprüfen Sie daher die Datum/Zeit-Einstellungen auf Clients und dem Satellite mit folgendem Befehl:
# date
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Die Resultate sollten für alle Rechner nahezu identisch sein und innerhalb der "notBefore"- und "notAfter"-Gültigkeitsfenster des Zertifikats liegen. Überprüfen Sie die Zertifikatsdaten und -zeiten des Clients mit folgendem Befehl:
# openssl x509 -dates -noout -in /usr/share/rhn/RHN-ORG-TRUSTED-SSL-CERT
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Überprüfen Sie die Daten und Zeiten des Satellite Server-Zertifikats mit folgendem Befehl:
# openssl x509 -dates -noout -in /etc/httpd/conf/ssl.crt/server.crt
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Standardmäßig ist das Server-Zertifikat für ein Jahr gültig, während Client-Zertifikate für 10 Jahre gültig sind. Wenn die Zertifikate inkorrekt sind, können Sie entweder bis zur gültigen Startzeit warten oder ein neues Zertifikat erstellen. Vorzugsweise sollten alle Systemzeiten auf GMT eingestellt sein.

10.4. Protokollierung und Berichterstattung

F:
Welche Protokolldateien sind relevant?
A:
Nahezu jede Suche und Bereinigung von Fehlern sollte damit beginnen, sich die damit in Verbindung stehenden Protokolldateien genauer anzusehen. Diese Dateien liefern außerordentlich wertvolle Informationen über die Abläufe auf den Geräten oder innerhalb der Applikation und können dazu verwendet werden, das allgemeine Leistungsverhalten zu überwachen und damit eine einwandfreie Konfiguration zu gewährleisten. Siehe Tabelle 10.1, »Protokolldateien« für die Pfade zu allen relevanten Protokolldateien:
Unter Umständen sehen Sie nummerierte Protokolldateien (wie z.B. /var/log/rhn/rhn_satellite_install.log.1, /var/log/rhn/rhn_satellite_install.log.2 etc.) im /var/log/rhn/-Verzeichnis. Dabei handelt es sich um rotierte Protokolldateien, die mit einer .<NUMMER>-Erweiterung erstellt werden, wenn die aktuelle rhn_satellite_install.log-Datei bis zu einer vom logrotate(8)-Daemon festgelegten Größe angewachsen ist, woraufhin die Inhalte in die rotierte Protokolldatei umgeschrieben werden. Beispielsweise enthält die rhn_satellite_install.log.1-Datei die älteste rotierte Protokolldatei, während die rhn_satellite_install.log.4-Datei die erst kürzlich rotierte Protokolldatei enthält.
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Tabelle 10.1. Protokolldateien
Komponente/Aufgabe Speicherort der Protokolldatei
Apache Web Server /var/log/httpd/-Verzeichnis
Red Hat Network Satellite /var/log/rhn/-Verzeichnis
Red Hat Network Satellite Installationsprogramm /var/log/rhn/rhn_satellite_install.log
Datenbankinstallation - eingebettete Datenbank /var/log/rhn/install_db.log
Datenbankbelegung /var/log/rhn/populate_db.log
Red Hat Network Satellite Synchronisationstool /var/log/rhn/rhn_server_satellite.log
Monitoring-Infrastruktur /var/log/nocpulse/-Verzeichnis
Monitoring-Benachrichtigungen /var/log/notification/-Verzeichnis
Red Hat Network DB Control - Eingebettete Datenbank /var/log/rhn/rhn_database.log
Red Hat Network Task Engine (taskomatic) /var/log/messages
yum /var/log/yum.log
XML-RPC-Transaktionen /var/log/rhn/rhn_server_xmlrpc.log
F:
Wie verwende ich den spacewalk-report-Befehl?
A:
Es gibt Situationen, in denen Administratoren eine präzise, formatierte Zusammenfassung ihrer Red Hat Network Satellite Ressourcen benötigen, z.B. zwecks Inventur ihrer Berechtigungen, angemeldeten Systeme oder Benutzer und Organisationen. Statt diese Informationen manuell über die Satellite-Weboberfläche zu beziehen, beinhaltet Red Hat Network Satellite den spacewalk-report-Befehl, der die wesentlichen Satellite-Informationen sammelt und auf einen Blick anzeigt.

Anmerkung

Um spacewalk-report zu verwenden, muss das spacewalk-reports-Paket installiert sein.
spacewalk-report ermöglicht es Administratoren, Berichte über Inhalte, Errata, Systeme, System-Ereignischronik und Benutzerressourcen über den Satellite hinweg zu organisieren und anzuzeigen. Mithilfe von spacewalk-report erhalten Sie Berichte über:
  • Systeminventar — Listet alle beim Satellite registrierten Systeme auf.
  • Berechtigungen — Listet alle Organisationen auf dem Satellite auf, sortiert nach System- oder Channel-Berechtigungen.
  • Errata — Listet alle Errata auf, die für die registrierten Systeme relevant sind und sortiert Errata nach Schweregrad sowie nach Systemen, auf die ein bestimmtes Erratum zutrifft.
  • Benutzer — Listet alle beim Satellite registrierten Benutzer auf und führt alle mit einem bestimmten Benutzer verknüpfte Systeme auf.
  • Systemchronik — Listet alle oder eine Untergruppe der aufgetretenen Systemereignisse auf.
Um einen Bericht im CSV-Format zu erhalten, führen Sie den folgenden Befehl auf der Befehlszeile Ihres Satellite-Servers aus.
# spacewalk-report report_name
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Die folgenden Berichte stehen zur Verfügung:
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Tabelle 10.2. spacewalk-report-Berichte
Bericht Aufgerufen durch Beschreibung
Systeminventar inventory Liste aller beim Server registrierten Systeme, zusammen mit Hardware- und Software-Informationen
Berechtigungen entitlements Liste aller Organisationen auf dem Satellite mit ihren System- oder Channel-Berechtigungen
Errata in Channels errata-channels Liste der Errata in Channels
Alle Errata errata-list-all Vollständige Liste aller Errata.
Errata für Systeme errata-systems Liste zutreffender Errata sowie betroffene, registrierte Systeme
Benutzer im System users Liste aller beim Satellite angemeldeten Benutzer
Verwaltete Systeme users-systems Liste der Systeme, die durch bestimmte Benutzer verwaltet werden können
Kickstart-Bäume kickstartable-trees Liste aller Bäume, die gekickstartet werden können
Systemchronik system-history Liste der System-Ereignischronik
Systemchronik - Channels system-history-channels Liste der System-Ereignischronik
Systemchronik - Konfiguration system-history-configuration Liste der Konfigurationsereignisse des Systems
Systemchronik Berechtigungen system-history-entitlements Liste der Berechtigungsereignisse des Systems
Systemchronik - Errata system-history-errata Liste der Errata-Ereignisse des Systems
Systemchronik - Kickstart system-history-kickstart Liste der Kickstart- und Provisioningereignisse des Systems
Systemchronik - Pakete system-history-packages Liste der Paketereignisse des Systems
Führen Sie für weitere Informationen über einen bestimmten Bericht spacewalk-report mit der --info oder --list-fields-info Option und dem Berichtsnamen aus. Dies zeigt die Beschreibung sowie die Liste möglicher Felder im Bericht an.
Nutzen Sie für weitere Informationen auch die spacewalk-report(8)-Handbuchseite sowie den --help-Parameter des spacewalk-report-Programms, um weiterführende Informationen über die Programmaufrufe und deren Optionen zu erhalten.
F:
Wie kann ich feststellen, welche Version des Datenbankschemas ich habe?
A:
Um die Version des Datenbankschemas abzufragen, geben Sie folgenden Befehl ein:
# rhn-schema-version
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F:
Wie kann ich feststellen, welche Zeichensatztypen ich habe?
A:
Um die Zeichensatztypen der Datenbank Ihres Satellites zu erhalten, führen Sie folgenden Befehl aus:
# rhn-charsets
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F:
Warum bekommt der Administrator keine E-Mails?
A:
Wenn der Administrator keine E-Mails vom Red Hat Network Satellite erhält, überprüfen Sie, ob die richtige E-Mail-Adresse für traceback_mail in /etc/rhn/rhn.conf angegeben wurde.
F:
Wie ändere ich den Absender der Traceback-E-Mails?
A:
Wenn die Traceback-Mail mit dem Absender dev-null@rhn.redhat.com gekennzeichnet ist und Sie gerne möchten, dass diese Adresse für Ihre Organisation gültig ist, dann fügen Sie die Option web.default_mail_from und den entsprechenden Wert in /etc/rhn/rhn.conf ein.

10.5. Fehler

F:
Ich erhalte während der Installation des Red Hat Network Satellites den Fehler "Error validating satellite certificate" (Fehler beim Validieren des Satellite-Zertifikats). Wie behebe ich dies?
A:
Der Fehler "Error validating satellite certificate" (Fehler beim Validieren des Satellite-Zertifikats) während der Red Hat Network Satellite Installation wird durch einen HTTP-Proxy in der Umgebung verursacht. Sie können dies bestätigen, indem Sie sich die install.log-Datei ansehen und den folgenden Fehler suchen:
ERROR: unhandled exception occurred: 
Traceback (most recent call last): 
  File "/usr/bin/rhn-satellite-activate", line 45, in ? 
    sys.exit(abs(mod.main() or 0)) 
  File "/usr/share/rhn/satellite_tools/rhn_satellite_activate.py", line 585, in main 
    activateSatellite_remote(options) 
  File "/usr/share/rhn/satellite_tools/rhn_satellite_activate.py", line 291, in activateSatellite_remote 
    ret = s.satellite.deactivate_satellite(systemid, rhn_cert) 
  File "/usr/lib/python2.4/site-packages/rhn/rpclib.py", line 603, in __call__ 
    return self._send(self._name, args) 
  File "/usr/lib/python2.4/site-packages/rhn/rpclib.py", line 326, in _request 
    self._handler, request, verbose=self._verbose) 
  File "/usr/lib/python2.4/site-packages/rhn/transports.py", line 171, in request 
    headers, fd = req.send_http(host, handler) 
  File "/usr/lib/python2.4/site-packages/rhn/transports.py", line 698, in send_http 
    self._connection.connect() 
  File "/usr/lib/python2.4/site-packages/rhn/connections.py", line 193, in connect 
    sock.connect((self.host, self.port)) 
  File "<string>", line 1, in connect 
socket.timeout: timed out
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Um das Problem zu beseitigen:
  1. Führen Sie das Installationsskript im Offline-Modus aus und überspringen Sie die Datenbankinstallation, die bereits erfolgt ist:
    # ./install.pl --disconnected --skip-db-install
    
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  2. Öffnen Sie die /etc/rhn/rhn.conf-Datei in einem Texteditor Ihrer Wahl und fügen Sie die folgende Zeile hinzu bzw. ändern diese wie folgt ab:
    server.satellite.rhn_parent = satellite.rhn.redhat.com
    
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    Entfernen Sie die folgende Zeile:
    disconnected=1
    
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    Falls Sie einen Proxy für die Verbindung zum Red Hat Network nutzen, müssen Sie zudem die folgenden Zeilen hinzufügen bzw. ändern, um die Proxy-Einstellungen anzugeben.
    server.satellite.http_proxy = <hostname>:<port>
    server.satellite.http_proxy_username = <username>
    server.satellite.http_proxy_password = <password>
    
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  3. Reaktivieren Sie den Satellite im Online-Modus, indem Sie den Befehl rhn-satellite-activate als Root ausführen und den Pfad und den Dateinamen des Satellite-Zertifikats angeben:
    # rhn-satellite-activate --rhn-cert=/path/to/file.cert
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Alternativ können Sie versuchen, das install.pl-Skript im Online-Modus auszuführen, allerdings mit der --answer-file=answer file Option. Stellen Sie sicher, dass die Antwortdatei die folgenden HTTP-Proxy-Informationen enthält:
rhn-http-proxy = <hostname>:<port>
rhn-http-proxy-username = <username>
rhn-http-proxy-password = <password>
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F:
Ich erhalte den Fehler "ERROR: server.mount_point not set in the configuration file" (FEHLER: server.mount_point nicht in der Konfigurationsdatei eingestellt), wenn ich den Red Hat Network Satellite zu aktivieren oder zu synchronisieren versuche. Wie kann ich dies Problem beheben?
A:
Der Fehler "ERROR: server.mount_point not set in the configuration file" (FEHLER: server.mount_point nicht in der Konfigurationsdatei eingestellt) beim Aktivieren oder Synchronisieren des Red Hat Network Satellites kann auftreten, wenn der mount_point Konfigurationsparameter in /etc/rhn/rhn.conf nicht auf einen Verzeichnispfad verweist, oder wenn der angegebene Verzeichnispfad nicht existiert oder darauf nicht zugegriffen werden darf.
Um das Problem zu beheben, überprüfen Sie den Wert des mount_point Konfigurationsparameters in /etc/rhn/rhn.conf. Ist er auf den Standardwert /var/satellite eingestellt, dann überprüfen Sie, ob die /var/satellite- und /var/satellite/redhat-Verzeichnisse existieren. Überprüfen Sie für alle Werte, dass der Pfad zur Datei fehlerfrei ist und dass die Berechtigungen korrekt gesetzt sind.
F:
Warum gibt cobbler check einen Fehler aus, der besagt, dass er eine andere Version von yum-utils benötigt?
A:
Gelegentlich erhalten Sie beim Ausführen des cobbler check Befehls einen Fehler ähnlich dem Folgenden:
# cobbler check 
The following potential problems were detected: 
#0: yum-utils need to be at least version 1.1.17 for reposync -l, current version is 1.1.16
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Dabei handelt es sich um ein bekanntes Problem in Cobblers reposync-Paket. Der Fehler ist unberechtigt und kann problemlos ignoriert werden. Dieser Fehler wird in zukünftigen Versionen des Red Hat Network Satellites behoben werden.
F:
Ich erhalte den Fehler "unsupported version" (nicht unterstützte Version), wenn ich versuche, das Red Hat Network Satellite Zertifikat zu aktivieren. Wie behebe ich das Problem?
A:
Falls Ihr Red Hat Network Satellite Zertifikat beschädigt wurde, erhalten Sie ggf. einen der folgenden Fehler:
ERROR: <Fault -2: 'unhandled internal exception: unsupported version: 96'>
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RHN_PARENT: satellite.rhn.redhat.com
     Error reported from RHN: <Fault -2: 'unhandled internal exception: unsupported version: 115'>
     ERROR: unhandled XMLRPC fault upon remote activation: <Fault -2: 'unhandled internal exception: unsupported version: 115'>
     ERROR: <Fault -2: 'unhandled internal exception: unsupported version: 115'>
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Invalid satellite certificate
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Um dieses Problem zu beheben, setzen Sie sich bitte mit dem Red Hat Support in Verbindung, um ein neues Zertifikat zu erhalten.
F:
Ich erhalte den Fehler "Internal Server Error" (Interner Server-Fehler), der sich über ASCII beschwert, wenn ich das Kickstart-Profil zu bearbeiten versuche. Wo liegt das Problem?
A:
Falls Sie kürzlich einige Kernel-Parameter zu Ihrem Kickstart-Profil hinzugefügt haben, erhalten Sie unter Umständen den folgenden internen Server-Fehler, wenn Sie Eine Liste der Kickstart-Profile ansehen möchten:
'ascii' codec can't encode character u'\u2013'
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Dieser Fehler tritt auf, da Teile des Textes im Profil nicht ordnungsgemäß erkannt werden können.
Um das Problem zu beseitigen:
  1. Verbinden Sie sich als Root-Benutzer mittels SSH mit dem Satellite Server:
    # ssh root@satellite.fqdn.com
    
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  2. Suchen Sie das Kickstart-Profil, das dieses Problem verursacht, indem Sie sich die Daten der Dateien in /var/lib/cobbler/config/profiles.d ansehen und das kürzlich geänderte Profil lokalisieren:
    # ls -l /var/lib/cobbler/config/profiles.d/
    
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  3. Öffnen Sie das Profil in einem Texteditor Ihrer Wahl und suchen Sie nach dem folgenden Text:
    \u2013hostname
    
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    Ändern Sie diesen Eintrag auf:
    --hostname
    
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  4. Speichern Sie die Änderungen am Profil und schließen Sie die Datei.
  5. Starten Sie die Red Hat Network Satellite Dienste neu, damit das aktualisierte Profil wirksam wird:
    # rhn-satellite restart
    Shutting down rhn-satellite...
    Stopping RHN Taskomatic...
    Stopped RHN Taskomatic.
    Stopping cobbler daemon:                                   [  OK  ]
    Stopping rhn-search...
    Stopped rhn-search.
    Stopping MonitoringScout ...                               [  OK  ]
    Stopping Monitoring ...                                    [  OK  ]
    Stopping httpd:                                            [  OK  ]
    Stopping tomcat5:                                          [  OK  ]
    Shutting down osa-dispatcher:                              [  OK  ]
    Shutting down Oracle Net Listener ...                      [  OK  ]
    Shutting down Oracle DB instance "rhnsat" ...              [  OK  ]
    Shutting down Jabber router:                               [  OK  ]
    Done.
    Starting rhn-satellite...
    Starting Jabber services                                   [  OK  ]
    Starting Oracle Net Listener ...                           [  OK  ]
    Starting Oracle DB instance "rhnsat" ...                   [  OK  ]
    Starting osa-dispatcher:                                   [  OK  ]
    Starting tomcat5:                                          [  OK  ]
    Starting httpd:                                            [  OK  ]
    Starting Monitoring ...                                    [  OK  ]
    Starting MonitoringScout ...                               [  OK  ]
    Starting rhn-search...
    Starting cobbler daemon:                                   [  OK  ]
    Starting RHN Taskomatic...
    Done.
    
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  6. Gehen Sie zurück zur Weboberfläche. Beachten Sie, dass die Weboberfläche ggf. einige Zeit benötigt, um die Dienste aufzulösen, dies nach rund einer Minute jedoch abgeschlossen sein sollte.
F:
Ich erhalte den Fehler "Host Not Found" (Host nicht gefunden) oder "Could Not Determine FQDN" (FQDN konnte nicht ermittelt werden). Was sollte ich deshalb unternehmen?
A:
Da Red Hat Network Konfigurationsdateien ausschließlich auf voll qualifizierten Domain-Namen (FQDNs) beruhen, ist es unerlässlich, dass Schlüsselapplikationen den Namen des Red Hat Network Satellites in eine IP-Adresse auflösen können. Red Hat Update Agent, Red Hat Network Registration Client und der Apache Web Server sind für dieses Problem besonders anfällig, so dass die Red Hat Network Applikationen Fehlermeldungen wie "host not found" (Host nicht gefunden) und "Could not determine the server's fully qualified domain name" (FQDN konnte nicht ermittelt werden) ausgeben.
Dieses Problem hat normalerweise seine Ursache in der /etc/hosts-Datei. Sie können diese Annahme bestätigen, indem Sie sich die Datei /etc/nsswitch.conf genauer ansehen, in der das Verfahren und die Reihenfolge festgelegt wird, in der Domainnamen aufgelöst werden. Normalerweise wird die Datei /etc/hosts zuerst überprüft, gefolgt vom Network Information Service (NIS), gefolgt von DNS. Eine dieser Überprüfungen muss erfolgreich sein, damit der Apache Web Server starten kann und die Red Hat Network Client-Applikationen funktionieren können.
Um dieses Problem zu beheben, sehen Sie sich die Inhalte der /etc/hosts-Datei genauer an. Diese können ungefähr so aussehen:
127.0.0.1 this_machine.example.com this_machine localhost.localdomain \ localhost
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Entfernen Sie zunächst in einem Texteditor die entsprechende Rechnerinformation. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
127.0.0.1 localhost.localdomain.com localhost
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Speichern Sie daraufhin die Datei und versuchen Sie die Red Hat Network Client-Applikationen nochmals auszuführen oder den Apache Web Server zu starten. Wenn dies immer noch fehlschlägt, dann geben Sie ausdrücklich die IP-Adresse des Proxys in der Datei an, wie z.B.:
127.0.0.1 localhost.localdomain.com localhost
123.45.67.8 this_machine.example.com this_machine
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Ersetzen Sie hier den Wert mit der tatsächlichen IP-Adresse des Satellites. Damit sollte das Problem behoben sein. Denken Sie daran, falls die IP-Adresse auf diese Art festgelegt ist, muss diese Datei immer dann aktualisiert werden, wenn der Rechner eine neue Adresse erhält.
F:
Ich erhalte den Fehler "This server is not an entitled Satellite" (Dieser Server ist kein berechtigter Satellite), wenn ich mit dem Red Hat Network Satellite Server zu synchronisieren zu versuche. Wie behebe ich dies Problem?
A:
Falls satellite-sync meldet, dass der Server nicht als ein Red Hat Network Satellite aktiviert ist, ist er nicht bei dem jeweiligen Red Hat Network Satellite Channel angemeldet. Falls es sich um ein neu installiertes System handelt, ist das Satellite-Zertifikat möglicherweise nicht auf dem System aktiviert. Falls es früher bereits aktiviert war, wurde es in der Zwischenzeit deaktiviert.
Überprüfen Sie die Sub-Channels des Systems, um festzustellen, ob es bei Red Hat Network Red Hat Network Satellite Channels angemeldet ist:
# yum repolist
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Aktivieren Sie dasselbe Satellite-Zertifikat erneut auf Ihrem Satellite, indem Sie den folgenden Befehl als Root ausführen:
# rhn-satellite-activate -vvv --rhn-cert=/path/to/certificate
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Anmerkung

Wenn Sie alle diese Schritte zur Suche und Bereinigung von Fehlern ausgeschöpft haben oder den Red Hat Network Experten den Vortritt lassen möchten, empfiehlt Ihnen Red Hat, dass Sie die Vorteile des Support-Services nutzen, der den Red Hat Network Satellite begleitet. Dabei ist es am effizientesten, die Konfigurationsparameter, Protokolldateien und Datenbankinformationen Ihres Satellites zusammenzufassen und gebündelt direkt an Red Hat zu senden.
Red Hat Network stellt ein Befehlszeilen-Tool explizit für diesen Zweck zur Verfügung: Den sogenannten Satellite Diagnostic Info Gatherer, für gewöhnlich auch nach dessen Befehl satellite-debug benannt. Um dieses Tool zu verwenden, führen Sie einfach diesen Befehl als Root aus. Sie sehen dabei die einzelnen Teile an Information, die gesammelt werden, in einem einzigen erzeugten Tarball, z.B.:
# satellite-debug
Collecting and packaging relevant diagnostic information.
Warning: this may take some time...
    * copying configuration information
    * copying logs
    * querying RPM database (versioning of RHN Satellite, etc.)
    * querying schema version and database character sets
    * get diskspace available
    * timestamping
    * creating tarball (may take some time): /tmp/satellite-debug.tar.bz2
    * removing temporary debug tree
 
Debug dump created, stored in /tmp/satellite-debug.tar.bz2
Deliver the generated tarball to your RHN contact or support channel.
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Danach versenden Sie die neue Datei aus dem /tmp/-Verzeichnis an Ihren Red Hat Vertreter zur umgehenden Diagnose.
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