Kapitel 2. Red Hat Satellite und Solaris-spezifische Information
2.1. UNIX Unterstützungs-Handbuch Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
2.1.1. Einführung Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
2.1.1.1. Unterstützte UNIX-Varianten Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
| Solaris Version | sun4m | sun4d | sun4u | sun4v | sun4us | x86 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Solaris 8 | ja | nein | ja | k.A. | nein | nein |
| Solaris 9 | ja | k.A. | ja | k.A. | nein | ja |
| Solaris 10 | k.A. | k.A. | ja | ja | nein | ja |
2.1.1.2. Voraussetzungen Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Red Hat Satellite 5.0 oder höher
- Ein Satellite-Zertifikat mit Management-Berechtigungen
- Management-Berechtigungen für jeden UNIX-Client
- Red Hat Network Pakete für UNIX, inklusive Python, pyOpenSSL und die Red Hat Network Client Pakete
- Sunfreeware-Pakete, die unterstützende Bibliotheken bereitstellen.
Anmerkung
Einige dieser Pakete sind via Red Hat Satellite verfügbar. Siehe Abschnitt 2.1.3.1, »Herunterladen und Installation zusätzlicher Pakete« für eine vollständige Liste.
2.1.1.3. Enthaltene Features Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Der Red Hat Network Service Daemon (
rhnsd), welcherrhn_checkgemäß eines konfigurierbaren Intervalls auslöst - Der Red Hat Network Configuration Client (
rhncfg-client), welcher sämtliche vom Satellite eingeplante Konfigurationsaktionen ausführt - Der Red Hat Network Configuration Manager (
rhncfg-manager), welcher die Befehlszeilenverwaltung von Red Hat Network Konfigurations-Channels ermöglicht - Das
rhn_checkProgramm, welches sich beim Satellite anmeldet und alle vom Server aus geplanten Aktionen durchführt - Jegliche Funktionalität auf Management-Ebene, wie beispielsweise System-Gruppierung, Paket-Profil-Vergleich und die Verwendung des System-Set-Managers, um mehrere Systeme gleichzeitig zu betreuen
- Das Provisioning-Feature Remote Command, welches Benutzern ermöglicht, Befehle auf Root-Ebene auf jedem verwalteten Client mittels der Website des Satellite einzuplanen, sofern der Client dies zulässt
2.1.1.4. Unterschiede in der Funktionalität Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Der Red Hat Update Agent für UNIX bietet weitaus weniger Optionen als dessen Linux-Gegenstück und arbeitet mit dem systemeigenen Betriebssystem-Toolset für Paket-Installation anstatt mit
rpm- Siehe Abschnitt 2.1.4.2.4, »Von der Befehlszeile aus aktualisieren« für eine umfassende Liste der Optionen. - Die Red Hat Network Push Applikation wurde auf ähnliche Weise modifiziert, um systemeigene UNIX-Dateitypen hochzuladen, wie u.a. Pakete, Patches und Patch-Cluster.Da sich Solaris Paket-, Patch- und Patch-Cluster-Dateien von rpm-Dateien unterscheiden, ist auch der Channel-Upload-Mechanismus etwas anders. Es gibt zwei Applikationen im
rhnpushPaket für Solaris:- Der erste Befehl,
solaris2mpm, ist ein Red Hat Network Dienstprogramm, das eine MPM-Datei für jedes Solaris-Paket oder jeden Solaris-Patch erstellt. Das neutrale Format der MPM-Datei erlaubt es dem Satellite, hochgeladene Dateien zu verstehen und zu verwalten. - Der zweite Befehl,
rhnpush, wurde erweitert damit er sowohl MPM- als auch RPM-Dateien verarbeiten kann. Ansonsten funktioniert er identisch zur Linux-Version vonrhnpush.
- Der Channels Tab der Red Hat Network Website wurde erweitert um die Speicherung und Installation systemeigener UNIX-Dateitypen zuzulassen.
2.1.1.5. Ausgeschlossene Features Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Funktionalität auf Provisioning-Stufe, wie beispielsweise Kickstart und Paket-Rollback, mit der Ausnahme von Konfigurations-Datei Management
- Alle Errata-bezogenen Optionen, da es das Konzept von Errata-Updates in UNIX nicht gibt
- Quelldateien für Pakete
RHAT*.pkg Dateien an einen anderen Ort während der Installation nicht unterstützt.
2.1.2. Satellite Server Vorbereitung/Konfiguration Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Während der Satellite-Installation:Aktivieren Sie die UNIX-Unterstützung auf dem Satellite, indem Sie das "Enable Solaris Support (Solaris Support aktivieren)" Kästchen während des Installationsprozesses, wie hier abgebildet, auswählen:
Abbildung 2.1. UNIX-Unterstützung während der Satellite-Installation aktivieren
- Nachdem der Satellite installiert wurde:Aktivieren Sie die UNIX-Unterstützung, indem Sie den Satellite nach dessen Installation konfigurieren. Dazu wählen Sie in der oberen Menüleiste aus und dann in der linken Navigationsleiste. Auf dem folgenden Bildschirm klicken Sie das Enable Solaris Support Kästchen (siehe Abbildung):
Abbildung 2.2. UNIX-Unterstützung nach der Satellite-Installation aktivieren
Klicken Sie auf die Schaltfläche , um die Änderung zu bestätigen. - Erstellen Sie abschließend einen Basis-Channel, den Ihr Client subskribieren kann. Dieser Schritt ist nötig, da Red Hat Network keinen UNIX-Inhalt liefert. Somit können Sie nicht
satellite-synczur Erstellung eines Channels verwenden.Um einen Solaris-Channel zu erstellen, melden Sie sich auf der Weboberfläche des Satellites entweder als Satellite-Administrator oder als Zertifizierungsstelle ein. Gehen Sie auf den Channel Tab, gefolgt von Software-Channels verwalten in der linken Navigationsleiste. Klicken Sie auf den Link Neuen Channel erstellen im rechten oberen Bereich des daraufhin angezeigten Bildschirms. Geben Sie einen Namen und ein Label für Ihren neuen Channel ein und wählen Sie entweder Sparc Solaris oder i386 Solaris als Architektur aus, abhängig von der Architektur Ihres Clients.
2.1.3. Vorbereitung des Unix-Client-Systems Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Laden Sie
gzipund die erforderlichen Bibliotheken von Drittanbietern herunter und installieren diese. - Laden Sie den Red Hat Network Applikations-Tarball vom Satellite auf den Client herunter und installieren den Inhalt.
- Implementieren Sie als Nächstes die für eine sichere Verbindung benötigten SSL-Zertifikate.
- Konfigurieren Sie die Client-Applikationen zur Verbindung mit dem Red Hat Satellite.
2.1.3.1. Herunterladen und Installation zusätzlicher Pakete Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
up2date), der die Verbindung zwischen Ihren Client-Systemen und Red Hat Network darstellt. Die UNIX-spezifische Version des Red Hat Update Agent ist im Vergleich zu seinem Linux-Gegenstücken in seiner Funktionalität eingeschränkt, ermöglicht jedoch immer noch die Systemregistrierung und erleichtert die Installation von Paketen und Patches. Siehe Abschnitt 2.1.4, »Registrierung und Updates für Unix-Clients« für eine umfassende Beschreibung der Optionen des Tools.
Anmerkung
bash beim ersten Anmelden auf dem Solaris-Client auszuführen. Falls die BASH-Shell zur Verfügung steht, verhält sich das System so ähnlich wie Linux wie möglich.
2.1.3.1.1. Pakete von Drittanbietern installieren Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
gziplibgccopensslzlib
gzip wird vom SUNW Paket 'gzip' geliefert und kann von http://www.sunfreeware.com heruntergeladen werden.
SUNWgccruntimeSUNWopenssl*SUNWzlib
SMClibgccoderSMCgccSMCosslSMCzlib
pkginfo, um zu überprüfen, ob ein Paket auf dem Client installiert ist. Um beispielsweise nach einem Paket zu suchen, das "zlib" im Namen enthält, führen Sie den folgenden Befehl aus:
# pkginfo | grep zlib
Anmerkung
libgcc<version>-sol<solaris-version>-sparc-local.gz nach der Installation zu SMClibgcc.
2.1.3.1.2. Suchpfad der Bibliothek konfigurieren Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
# crle -c /var/ld/ld.config
-l den Wert zurücksetzt, anstatt ihn anzuhängen. Falls daher bereits Werte auf Ihrem System eingerichtet waren, stellen Sie diese dem -l-Parameter voran.
# crle -c /var/ld/ld.config -l /other/existing/path:/lib:/usr/lib:/usr/local/lib
# crle -c /var/ld/ld.config -l /other/existing/path:/lib:/usr/lib:/usr/local/lib:/usr/sfw/lib
2.1.3.1.3. Red Hat Network-Client-Pakete herunterladen Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
/var/www/html/pub/ Ihres Satellites herunter. Falls Sie keinen GUI-Webbrowser wie Mozilla verwenden können, navigieren Sie zum Verzeichnis /pub des Satellite und speichern den entsprechenden Tarball auf Ihrem Client:
http://your-satellite.example.com/pub/rhn-solaris-bootstrap-<version>-<solaris-arch>-<solaris-version>.tar.gz
ftp vom Satellite auf den Client zu übertragen.
gzip. Sie sollten jetzt die folgenden Pakete besitzen:
RHATposslRHATrhnrcfgRHATrhnrcfgaRHATrhnrcfgcRHATrhnrcfgmRHATrhncRHATrhnlRHATrpushRHATsmart
SMClibgcc und SMCosslg können ebenfalls im Tarball enthalten sein.
2.1.3.1.4. Installieren der Red Hat Netzwerk-Pakete Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
pkgadd. Beantworten Sie während der Paketinstallation jede Eingabeaufforderung mit "yes".
# pkgadd -d RHATpossl-0.6-1.p24.6.pkg all
# pkgadd -d RHATpythn-2.4.1-2.rhn.4.sol9.pkg all
# pkgadd -d RHATrhnl-1.8-7.p23.pkg all
...
Anmerkung
-n Option für pkgadd um den Befehl in einem nicht-interaktiven Modus auszuführen. Dies könnte allerdings dazu führen, dass die Installation einiger Pakete unter Solaris 10 unbemerkt scheitert.
/opt/redhat/rhn/solaris/.
2.1.3.1.5. Red Hat Network-Pakete in PATH einbinden Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
# PATH=$PATH:/opt/redhat/rhn/solaris/bin
# PATH=$PATH:/opt/redhat/rhn/solaris/usr/bin
# PATH=$PATH:/opt/redhat/rhn/solaris/usr/sbin
# export PATH
# MANPATH=$MANPATH:/opt/redhat/rhn/solaris/man
# export MANPATH
# man -M /opt/redhat/rhn/solaris/man <man page>
libgcc, openssl und zlib getan haben.
crle -c /var/ld/ld.config -l <current library paths>:/opt/redhat/rhn/solaris/lib
2.1.3.2. Implementieren der Client SSL-Zertifikate Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
/pub/ auf dem Web-Server des Satellites platziert wird.
- Laden Sie das SSL-Zertifikat aus dem Verzeichnis
/var/www/html/pub/des Red Hat Satellites auf das Client-System herunter. Das Zertifikat heißtRHN-ORG-TRUSTED-SSL-CERT, oder ähnlich. Es ist online unter der folgenden URL abrufbar:https://your-satellite.example.com/pub/RHN-ORG-TRUSTED-SSL-CERT. - Verschieben Sie das SSL-Zertifikat in das Red Hat Network spezifische Verzeichnis für Ihre UNIX-Variante. Unter Solaris erreicht man dies durch einen Befehl ähnlich dem Folgenden:
mv /path/to/RHN-ORG-TRUSTED-SSL-CERT /opt/redhat/rhn/solaris/usr/share/rhn/
2.1.3.3. Konfiguration der Clients Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
- Wechseln Sie als Root in das Red Hat Network Konfigurations-Verzeichnis für das System. Unter Solaris lautet der vollständige Pfad
/opt/redhat/rhn/solaris/etc/sysconfig/rhn/. - Öffnen Sie die
up2date-Konfigurationsdatei in einem Texteditor. - Suchen Sie den Eintrag
serverURLund setzen Sie dessen Wert auf den voll qualifizierten Domainnamen (FQDN) Ihres Red Hat Satellites:serverURL[comment]=Remote server URL serverURL=https://your-satellite.example.com/XMLRPC - Stellen Sie sicher, dass die Applikation auch bei Deaktivierung von SSL auf den Red Hat Satellite verweist, indem Sie außerdem den Wert
noSSLServerURLauf den Satellite setzen:noSSLServerURL[comment]=Remote server URL without SSL noSSLServerURL=http://your-satellite.example.com/XMLRPC - Suchen Sie bei noch geöffneter
up2date-Konfigurationsdatei den EintragsslCACertund setzen Sie dessen Wert auf den Namen und den Ort des SSL-Zertifikats, wie in Abschnitt 2.1.3.2, »Implementieren der Client SSL-Zertifikate« beschrieben. Zum Beispiel:sslCACert[comment]=The CA cert used to verify the ssl server sslCACert=/opt/redhat/rhn/solaris/usr/share/rhn/RHN-ORG-TRUSTED-SSL-CERT
2.1.4. Registrierung und Updates für Unix-Clients Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
2.1.4.1. Registrieren von Unix-Systemen Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
rhnreg_ks verwenden; die Verwendung von Aktivierungsschlüsseln zur Registrierung Ihrer Systeme ist optional. Diese Schlüssel ermöglichen es Ihnen, Einstellungen im Red Hat Network vorzubestimmen, wie beispielsweise Basis-Channels und Systemgruppen und diese zum Zeitpunkt der Registrierung automatisch auf den entsprechenden Systemen anzuwenden.
- Melden Sie sich auf der Weboberfläche des Satellite an und klicken Sie den Systeme Tab in der oberen Navigationsleiste und danach Aktivierungsschlüssel in der linken Navigationsleiste. Klicken Sie dann den Link Neuen Schlüssel erstellen ganz rechts oben auf der Seite.
- Wählen Sie auf der folgenden Seite den Basis-Channel, den Sie am Ende von Abschnitt 2.1.2, »Satellite Server Vorbereitung/Konfiguration« erstellt haben.
- Nachdem Sie den Schlüssel erzeugt haben, klicken Sie auf dessen Namen in der Aktivierungsschlüssel Liste und erweitern dessen Red Hat Network Einstellungen, indem Sie Software und Konfigurations-Channel und Systemgruppen verknüpfen.
- Öffnen Sie ein Terminal auf dem zu registrierenden Client-System und wechseln Sie zum Root-Benutzer.
- Verwenden Sie
rhnreg_kszusammen mit der Option--activationkey, um den Client beim Satellite zu registrieren. Die Zeichenkette, die den Schlüssel bildet, kann direkt von der Aktivierungsschlüssel-Liste auf der Website kopiert werden. Der Befehl sieht dann ungefähr so aus:rhnreg_ks --activationkey=b25fef0966659314ef9156786bd9f3af - Gehen Sie zurück auf die Website und klicken Sie auf den Namen des Aktivierungsschlüssels und überprüfen Sie, ob das neue System im Aktivierte Systeme Tab erscheint.
2.1.4.2. Beziehen von Updates Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
2.1.4.2.1. Hochladen der Pakete auf den Satellite Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
solaris2mpm um Solaris-Pakete, Patches und Patch-Cluster in ein Format zu übersetzen, das der Satellite verstehen kann.
2.1.4.2.1.1. solaris2mpm Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
solaris2mpm Teil von Red Hat Network Push für Solaris. Der Inhalt, der auf einen Solaris-Channel auf dem Satellite gepusht wird, muss zunächst im Format ".mpm" vorliegen.
Anmerkung
/tmp/ zu diesem Zweck verwendet. Mit der Option --tempdir kann jedoch, falls notwendig, ein anderes Verzeichnis angegeben werden.
# solaris2mpm RHATrpush-3.1.5-21.pkg RHATrpush-3.1.5-23.pkg
Opening archive, this may take a while
Writing out RHATrpush-3.1.5-21.sparc-solaris.mpm
Opening archive, this may take a while
Writing out RHATrpush-3.1.5-23.sparc-solaris.mpm
name-version-release.arch.mpm
| Option | Beschreibung |
|---|---|
--version
|
Zeigt die Versionsnummer des Programms an und beendet
|
-h, --help
|
Zeigt diese Information an und beendet
|
-?, --usage
|
Gibt Informationen zur Verwendung des Programms an und beendet
|
--tempdir=<tempdir>
|
Temporäres Arbeitsverzeichnis
|
--select-arch=<arch>
|
Wählt die Architektur (i386 oder SPARC) für multi-arch-Pakete.
|
2.1.4.2.1.2. rhnpush mit .mpm-Dateien Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
rhnpush funktioniert wie ein Standard-Hilfsprogramm mit der zusätzlichen Fähigkeit, mit .mpm-Dateien umzugehen. Nachfolgend ist ein Anwendungsbeispiel aufgeführt:
% rhnpush -v --server testbox.example.com --username myuser -c solaris-8 \
RHATrpush-3.1.5-*.mpm
Red Hat Network password:
Connecting to http://testbox.example.com/APP
Uploading package RHATrpush-3.1.5-21.sparc-solaris.mpm
Uploading package RHATrpush-3.1.5-23.sparc-solaris.mpm
Anmerkung
2.1.4.2.2. Durch die Website aktualisieren Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
2.1.4.2.3. rhnsd Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
rhnsd-Daemon, der die Client-Systeme anweist, sich bei Red Hat Network anzumelden, automatisch zum Zeitpunkt des Bootens. Auf Solaris-Systemen startet der rhnsd standardmäßig nicht automatisch zum Zeitpunkt des Bootens. Er kann wie folgt von der Befehlszeile aus gestartet werden:
rhnsd --foreground --interval=240
rhnsd ist /opt/redhat/rhn/solaris/usr/sbin/rhnsd. Nachfolgend sind die verfügbaren Optionen für den rhnsd unter Solaris aufgeführt:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
-f, --foreground
|
Im Vordergrund laufen
|
-i, --interval=MINS
|
Alle MINS Minuten mit dem Red Hat Network verbinden
|
-v, --verbose
|
Alle Aktionen im Syslog protokollieren
|
-h, --help
|
Diese Hilfeliste anbieten
|
-u, --usage
|
Diese Hilfeliste anbieten
|
-V, --version
|
Programmversion ausgeben
|
2.1.4.2.4. Von der Befehlszeile aus aktualisieren Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
up2date Befehls durchgeführt werden. Der signifikanteste Unterschied ist das Fehlen aller Optionen in Bezug auf Quelldateien. Siehe Tabelle 2.4, »Befehlszeilenparameter des Update Agenten« für eine genaue Liste der Optionen, die für UNIX-Systeme zur Verfügung stehen.
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
--version | Zeige Information zu Programmversion. |
-h, --help | Zeige Hilfe-Text und beende. |
-v, --verbose | Zeige zusätzlichen Output. |
-l, --list | Liste die neuesten Versionen aller installierten Pakete. |
-p, --packages | Aktualisiere Pakete in Zusammenhang mit diesem System-Profil. |
--hardware | Aktualisiere das Hardware-Profil dieses Systems auf Red Hat Network. |
--showall | Liste alle zum Herunterladen verfügbaren Pakete. |
--show-available | Liste alle verfügbaren Pakete, die derzeit nicht installiert sind. |
--show-orphans | Liste alle derzeit installierten Pakete, die sich nicht in Channels befinden auf die das System subskribiert ist. |
--show-channels | Zeige die Channel-Namen gemeinsam mit den Paketnamen. |
--installall | Installiere alle verfügbaren Pakete. Verwende mit der --channel Option. |
--channel=CHANNEL | Geben Sie an, von welchen Channels unter Verwendung von Channel-Labels aktualisiert werden soll. |
--get | Rufen Sie das festgelegte Paket ab, ohne dabei Abhängigkeiten aufzulösen. |
2.1.5. Remote-Befehle Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
2.1.5.1. Befehle aktivieren Link kopierenLink in die Zwischenablage kopiert!
script genannt werden, die Datei run, und beide müssen sich im /etc/sysconfig/rhn/allowed-actions/ Verzeichnis befinden (spezifisch zu Ihrer UNIX-Variante).
mkdir -p /opt/redhat/rhn/solaris/etc/sysconfig/rhn/allowed-actions/script
touch /opt/redhat/rhn/solaris/etc/sysconfig/rhn/allowed-actions/script/run