3.3.4. Überlegungen zur Sicherheit
Überprüfen Sie die folgenden Sicherheitsänderungen, die Sie beim Umstieg von OpenShift Container Platform 3.11 auf OpenShift Container Platform 4.10 berücksichtigen sollten.
Nicht authentifizierter Zugriff auf Discovery-Endpunkte
In OpenShift Container Platform 3.11 konnte ein nicht authentifizierter Benutzer auf die Discovery-Endpunkte zugreifen (z. B. /api/* und /apis/*). Aus Sicherheitsgründen ist der nicht authentifizierte Zugriff auf die Discovery-Endpunkte in OpenShift Container Platform 4.10 nicht mehr erlaubt. Wenn Sie den nicht authentifizierten Zugriff zulassen müssen, können Sie die RBAC-Einstellungen nach Bedarf konfigurieren; beachten Sie jedoch die Sicherheitsauswirkungen, da dadurch interne Clusterkomponenten für das externe Netzwerk zugänglich gemacht werden können.
Identitätsanbieter
Die Konfiguration für Identitätsanbieter hat sich in OpenShift Container Platform 4 geändert, einschließlich der folgenden nennenswerten Änderungen:
- Der Request-Header-Identitätsanbieter in OpenShift Container Platform 4.10 erfordert wechselseitige TLS, während dies in OpenShift Container Platform 3.11 nicht der Fall war.
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Die Konfiguration des OpenID-Connect-Identitätsanbieters wurde in OpenShift Container Platform 4.10 vereinfacht. Es werden nun Daten bezogen, die zuvor in OpenShift Container Platform 3.11 angegeben vom Endpunkt
/.well-known/openid-configurationdes Anbieters angegeben werden mussten.
Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zur Identitätsanbieterkonfiguration.
OAuth-Token-Speicherformat
Neu erstellte OAuth-HTTP-Bearer-Tokens stimmen nicht mehr mit den Namen der entsprechenden OAuth-Zugriffstoken-Objekte überein. Die Objektnamen sind jetzt ein Hash des Bearer-Tokens und sind nicht mehr vertraulich. Dadurch verringert sich das Risiko, dass vertrauliche Informationen nach außen dringen.